Reto Branschi, DDO-Verwaltungsratspräsident ab 1.1.2025

Ein bewegtes Jahr

«Nach der überraschenden Wahl ins Präsidium nahm ich am 1. Januar 2025 meine Tätigkeit auf.»

Reto Branschi, DDO-Verwaltungsratspräsident seit 1.1.2025, berichtet von seiner Wahl und was ihn im vergangenen Geschäftsjahr beschäftigt hat.

Nach der überraschenden Wahl ins Präsidium nahm ich am 1. Januar 2025 meine Tätigkeit auf. Der Verwaltungsrat bestimmte die Einsitze in den verschiedenen Gremien und führte zur Auffrischung einen Workshop über Aufgaben, Organisation und Kompetenzen durch. Er entschied, die Vermarktung in Nordamerika entlang unserer Destinationsstrategie zu intensivieren, und befasste sich mehrfach mit der neuen Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.

Das Budget 2025/2026 wurde verabschiedet, der VR konnte zudem vom erfreulichen Abschluss des Geschäftsjahres 2024/2025 Kenntnis nehmen; das Ergebnis liegt CHF 147'000 über dem Budget.

Parallel zum Präsidium führe ich die vor der Wahl vereinbarten Projekte zu Ende: Das Digitalisierungsprojekt wird Ende Oktober abgeschlossen. Die Website läuft nun auf neuster Technologie, die neue Native-App sowie die Verbindung aller Datenbanken für die Automatisationen sind im Schlussspurt. Noch im laufenden Kalenderjahr soll auch das «Swisstainable Level II» im Rahmen des «Klimafonds 2030» erreicht werden.

«Ein Führungswechsel bringt immer eine gewisse Unruhe in eine Organisation.»

Mit CEO Albert Kruker pflegte ich einen regelmässigen Austausch. Leider zeigte sich über die Zeit, dass der VR und er nicht dieselben Vorstellungen zur Umsetzung der Strategie und zur Prioritätensetzung in der Unternehmungsführung haben. Wir thematisierten das gemeinsam und beschlossen, uns zu trennen.

Die Nachfolgeregelung wurde umgehend eingeleitet. Gesucht ist eine Person mit einem guten Verständnis für unseren Tourismus und seine verschiedenen Leistungspartner, aber auch viel Wissen und Erfahrung im Management von Organisationen unserer Grösse und Komplexität. Es sollte jemand sein, der verschiedene Kreise an einen Tisch holen kann. Er oder sie muss ihnen gut zuhören und sie für neue Ideen begeistern und diese dann auch umsetzen können. 

Ein Führungswechsel bringt immer eine gewisse Unruhe in eine Organisation. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – spüre ich, wie das gesamte DDO-Team unermüdlich zum Wohl unserer Gäste, Leistungsträger und der Destination arbeitet. Mein Dank gilt auch allen Leistungsträgern, Partnern und den Gemeinden Davos und Klosters, die mit ihren Leistungen das Gesamtprodukt Davos Klosters erst möglich machen. Und zu guter Letzt danke ich dem Verwaltungsrat für die gute Aufnahme und die gute Zusammenarbeit.